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Freitag, 23. April 2010
Weberhaus
Afro-Ethno-Jazz-Funk - Kamerun/Deutschland
Terrence Ngassa Sextett
Terrence Ngassa, trompet & vocals * Francois de Ribeuapierre,
saxophone & bassclarinet * Thorsten Heizmann, trombone * Laia Genc, piano & keyboard * Daniel Speer, bass * Mirek Pyschny, drums
Terrence Ngassa ist einer der führenden Vertreter des Jazz und Vorbild der jungen Generation afrikanischer Musiker. Mit seinem Ensemble gelingt ihm eine Überführung des afrikanischen musikalischen Erbes in das Idiom des Jazz. Afro-Ethno-Jazz-Funk: Ein Sound-Mix aus melodischen und rhythmischen Elementen, geprägt von Humor und Fröhlichkeit.
Das Ensemble transportiert einen natürlichen und ungestüm lebensfrohen Drang nach kräftigen Farben und Rhythmen. Eine sehr jazzige und virtuose Variante von Weltmusik, die auch mal sentimental und poppig klingt oder in hartem Funk Erfüllung findet. Präzises Schlagzeugspiel, tanzende Bassfiguren, impressionistische Piano-Klangnebel.
Faszinierender Afro-Jazz-Funk mit dem erstklassigen Trompeter und Sänger aus Kamerun: Der in Kamerun geborene Musiker Terrence Ngassa ist einer der führenden Vertreter des Jazz und schon jetzt Vorbild der jungen Generation afrikanischer Musiker. Seit Ende der 90er Jahre gilt er als bester Trompeter Afrikas, doch Terrence Ngassa, der an der Musikhochschule Köln studierte, ist weit mehr als ein ausgezeichneter Instru- mentalist. Renommierte Jazzmusiker loben seine vielseitige musikalische Begabung und seine Fähigkeit, seine eigenen musikalischen Vorstellungen spannend umzusetzen.
In seiner Musik lässt Terrence Ngassa jazzige Beats und afrikanische Rhythmen eine leidenschaftliche Verbindung eingehen und man spürt:
Terrence Ngassa ist ein Jazzmusiker, der sich seiner afrikanischen Wurzeln bewusst ist. Er überzeugt durch sein selbstbewusstes Spiel, seine Spielfreude, seinen eigenen Ton voller Wärme, den er mit einer kräftigen Prise afrikanischer Eigenheit würzt. Und wenn ihm seine Trompete nicht ausreicht, seine musikalische Welt auszudrücken, dann singt er auf ebenso überzeugende persönliche Weise. Die Formation verschmelzt so beiläufig und einfallsreich Stillrichtungen und ethische Einflüsse miteinander, dass es einem den Atmen verschlägt: Free Jazz Elemente, Bebop- und Swingphrasen begegnen tanzbaren Funk- und afrikanischen Juju-Sounds, wobei Ngassa den Jazz aus seiner westafrikanischen Perspektive interpretiert.
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